Väderstad trotzt Wirtschaftskrise
Der Gesamtumsatz in 2009 betrug rund 150 Millionen €. Der Eigenkapitalanteil im Unternehmen beträgt 47%.
Nach vielen Jahren des Wachstums spürten die Väderstad Verken AB ebenfalls die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, welche einen Auftragsrückgang verursachte. Das Unternehmen war gezwungen seine Fixkosten zu reduzieren, was teilweise durch den Abbau von Arbeitskapazitäten erreicht wurde.
"Es war ein schwieriges Jahr und nicht leicht einen Teil der Belegschaft gehen zu lassen. Dies war jedoch unvermeidbar", sagte Crister Stark (Vorstandsvorsitzender der Väderstad Verken AB).
"Eine effiziente und zugleich wirtschaftliche Produktionsweise ist entscheidend für den Markterfolg" sagte Crister Stark (Vorstandsvorsitzender der Väderstad Verken AB).
Der Absatz in den Exportländern nahm in den vergangenen Jahren stark zu. Dies führte zur Gründung neuer Tochtergesellschaften in Australien, Russland und der Ukraine. In 2009 nahm der Absatz vor allem in Ost- und Zentraleuropa in der zweiten Hälfte des Jahres ab, hauptsächlich verursacht durch die niedrigen Getreidepreise, vor allem jedoch durch die Schwierigkeiten mit den Bankensystemen. Dagegen verzeichneten Polen und Ungarn ein sehr gutes Betriebsergebnis mit einem Verkaufsanstieg.
"Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass trotz der schwachen Nachfrage die ukrainische Tochtergesellschaft ein positives Betriebsergebnis in 2009 verzeichnete", sagte Crister Stark.
Kontinuierlicher Nachfragerückgang
Der Auftragseingang der Väderstad Verken AB ist auf einem gleichbleibend niedrigem Niveau, wahrscheinlich verursacht durch zu geringe Getreide- und Milchpreise weltweit.
"Wir hatten nun zwei weltweite Ertrags-Rekordjahre. Die Getreideproduktion wurde weiter ausgebaut, was die Überkapazitäten weiter erhöht und somit zusätzlich auf den Getreidepreis drückt. Dazu kommt, dass viele Landwirte immer noch ihre Ernte vom Vorjahr nicht abverkauft haben", erklärt Crister Stark.
Der Erfolg der Väderstad Verken AB begründet sich vor allem darin, stetig neue Wege der Produktions- und Kostenoptimierung im System zu etablieren. So wurde in 2009 ein Stahllager mit Unterflurbeschickung der Laserhalle mit 3D-Schneidgerät eingeweiht. Die Prozesse laufen voll automatisch ab. So können Bauteile exakt zeitgesteuert der Produktion zugeführt werden. Das Investitionsvolumen betrug 17 Millionen €.
"Wir sind unerschrocken bei der Entwicklung neuer Produkte, eine Vielzahl davon befinden sich bereits in der Pipeline. Zudem bauen wir kontinuierlich unsere Vertriebsstrukturen rund um den Globus aus, so exportieren wir auch nach Südafrika. In Rumänien sind wir gerade dabei eine eigene Vertriebstochter zu gründen, da wir glauben, dass dieser Markt in Zukunft ein großes Potential für den Absatz unserer Produkte bietet" vervollständigte Crister Stark.

