Erfolg säen: 3 Bauern mit 4-Meter-Rapid. 12.08.2008

Jeder ist sein eigener Bauer, aber wo es Sinn macht ist das Einordnen in eine Gemeinschaft der wirtschaftlichere und damit der bessere Weg. Drei Burgenländer, Johann Händler in St. Margarethen, Peter Pinterits in Klingenbach und Karl Vlasits in Siegendorf sind ein gutes Beispiel.

Gemeinsam bringen sie rund 700 Hektar Ackerfläche „auf die Waage“. Dabei sind sie nicht Großbetriebe, denen diese vielen Hektare in die Wiege gelegt wurden. Die Flächen gehören überwiegend Kleinstbetrieben die für das Burgenland und dieses Grenzgebiet typisch sind. Die Grundeigentümer haben die Bewirtschaftung im agrarischen Strukturwandel aufgegeben, da sie davon nicht mehr leben konnten und sich anderen Berufen und Einkommensquellen – oft als Pendler – zugewendet. Einer aus dem jungen Pächter-Triumvirat muss beispielsweise mit rund 90 Grundeigentümern und etwa 600 Parzellennummern zurecht kommen. Das gegenseitige Einverständnis ist aber groß. Das muss es auch sein, denn teilweise wird sogar auf schriftlichen Pachtverträge verzichtet.. Man kennt und vertraut sich einfach.

Gemeinsam sind den drei Agrarmusketieren: das gute Verstehen untereinander, die wirtschaftlich notwendige Zusammenarbeit und daraus eine zentrale Maschine: Eine 4-Meter Rapid von Väderstad aus dem Landtechnik-Haus Hammerschmied in Korneuburg.

Die bedeutende Investition vor drei Jahren haben sie sich lange überlegt, Vieles besichtigt und Einiges ausprobiert. Bei Väderstad sind sie gelandet und bisher gut gefahren, wie sie alle bestätigen. Die mögliche hohe Fahrgeschwindigkeit und damit Schlagkraft in der Säleistung, die exakte Saatgutablage und Tiefenführung sowie die universelle Eignung für fast alle Größen und Formen von Samen (von Mohn bis Mais, von Raps bis Sonnenblume) sprachen für die „Rapid“. Und das Versprechen hält.

In den vergangen drei Jahren wurden insgesamt rund 1800 ha, überwiegend mit Getreide und Mais, bestellt. Die erste Schargarnitur ist noch immer drauf. Teilweise Schotterflächen haben den Scharen und vor allem den Vorwerkzeugen aber zugesetzt. Im nächsten Winter werden sie ausgetauscht. „Das machen wir selbst“, sagt Pinterits, bei dem die Maschine ihren Vorzugs-Halleplatz hat.

Das Service von Hammerschmied? „Das wollen und schätzen wir natürlich; bisher brauchten wir es Gott sei Dank jedoch nicht“, so Pinterits, „aber wir wissen von anderen Hammerschmied-Kunden, dass man sich da im Bedarfsfall verlassen kann“.

Seit 1993 haben die Jatschkas schon ein HMF Schlegelmulchgerät von Hammerschmied. „Das funktioniert seit 15 Jahren bestens. Wir haben überhaupt kein Problem damit. Erst kürzlich haben wir den hydraulischen Seitenverschub nachrüsten lassen“, gibt sich Sebastian Jatschka sehr zufrieden.