Das Schüttelwerk
ist das Herz der Lesemaschine. Paare von Schüttelstäben halten die Vegetation und versetzten diese in Vibration (Schütteln). Das ständige Hin- und Herbeschleunigen der Vegetaion läßt die Beeren sich von den Kämmen lösen. Ziel ist, möglichst wenig zu schlagen um Holzbruch und Schaden an der Vegetation zu vermeiden. Bei PELLENC sind die Schüttelstäbe sehr lange parallel zur Vegetation geführt und üben auf diese eine kontrollierte Bewegung aus. Damit wird ein hoher Grad an abgetrennten Beeren erreicht und sortenbedingt fällt nur ein geringerer Anteil an Trauben in das Lesegut.
SMART System heißt die Pellenc Technik die Schüttestäbe über Hydraulikzylinder anzutreiben und deren Bewegung von einem Bedienpult in der Kabine genau zu steuern. Der Fahrer kann damit in Sekundenschnelle die Schüttelbewegungen an die Bedingungen im Weingarten anpassen. Sorte, Reifegrad, Lage und Witterung verlangen beim Lesen stets andere Einstellungen um das Beste aus den Trauben zu machen. Lesen Sie mehr...
- "Nicht geschlagen sondern geschüttelt" ist das Grundprinzip.
- Keine Schäden an der Vegetation.
- Effiziente und rasche Anpassung an Sorte, Reifegrad, Witterung etc.
- Geringe mechanische Belastung des Lesegutes.
- Mehr Beeren weniger Trauben im Lesegut.
- Entfernung der Blätter ohne Saftverlust.
Mit dem SMART System ist auch eine Pfahlerkennung verbunden, sodass der Fahrer abhängig von der Art der Pfähle am Pfahl andere Schütteleinstellungen wählen kann.
Trieur heißt eine weitere wichtige Einrichtung des Erntekopfes. Am Ende des Förderbandes montiert, besteht es aus einem Gitterband, das freie Beeren und Saft, den Großteil des Lesegutes, durchfallen läßt und nur die restlichen Trauben und Blätter weiterleitet. Hier werden die Blätter effizient und ohne Saftverlust abgesaugt .

